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Susann und Michael direkt schreiben! UpDate:.23.11.2016

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Sprechstunde: Mit 9 Jahren zum Frauenarzt?
Frauen - Willige Opfer der Medizin?
Was Frauen bzw. Mädchen vom Frauenarzt fordern
Teenagerinnen wissen ganz genau, was sie vom Gynäkologen wollen
Männer beim Frauenarzt

Sprechstunde: Mit 9 Jahren zum Frauenarzt?
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Fatima Weser, Fachärztin für Kinderheilkunde und Jugendmedizin, Berlin

Frage: Unsere Tochter (9,5 Jahre) war bei einer Routineuntersuchung beim Sportarzt. Dieser empfiehlt nun dringend eine frauenärztliche Untersuchung. Das überrascht uns sehr. Wie verläuft so eine Untersuchung bei einem Mädchen? Wie bereiten wir unsere Tochter auf diese Untersuchung vor?

Antwort: Im Rahmen einer sportärztlichen Routineuntersuchung halte ich die Empfehlung einer frauenärztlichen Untersuchung für erforderlich, wenn konkrete Hinweise für eine Erkrankung des Genitaltraktes vorliegen bzw. die Möglichkeit einer solchen Erkrankung durch die spezielle Sportart gegeben ist. Die kindergynäkologische Untersuchung beinhaltet ein Gespräch (Anamnese), die Untersuchung der äußeren u. der inneren Harnwegs- und Genitalorgane durch Inspektion sowie durch eine Ultraschalluntersuchung. Eine Urinprobe sollte nicht fehlen. Ob weitere Untersuchungen wie z.B. eine Abstrichentnahme nötig sind, hängt vom jeweiligen Untersuchungsbefund ab. Der Untersuchung vorausgehen sollte in jedem Fall ein Gespräch mit dem Kind in altersgerechter Form über den Grund u. die Art u. Weise der Untersuchung.

Anmerkung von Jasmin (Arztfachhelferin)
Eine Untersuchung von Mädchen, wie im Fall der oben 9 Jährigen Tochter, würde bei der Bereitschaft des Mädchens, so wie bei einer üblichen frauenärztlichen Untersuchung durchgeführt. Dabei werden aber nur die Untersuchungen durch den Arzt oder die Ärztin vorgenommen, die auch für die Diagnosestellung erforderlich wären. Gegen den Willen des Mädchen ist nichts zu unternehmen. Da sollte die Mutter auch darauf achten und den Wunsch Ihres Kindes respektieren. Manchmal, bei jungen Frauen, sollte die Mutter einfach draussen warten.


Frauen - Willige Opfer der Medizin?
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Früherkennung, Hormone, Geburtsmedizin auf dem Prüfstand kritischer Wissenschaft:
Wege zu einer zeitgemässen Praxis

05.-08. Oktober 1995 - Einsiedeln, Schweiz
Paracelsus Heute - Stiftung zeitgemässe Praxis und kritische Wissenschaft in der Medizin

Frauen und Medizin

Eine kritische Würdigung ("critical appraisal") des Nutzens von Medizin mittels moderner wissenschaftlicher Methoden wirft eine Reihe von Fragen auf. In den letzten Jahren haben Untersuchungen zur Nutzen-Risiko-Bilanz medizinischer Massnahmen zunehmend zu ernüchternden Ergebnissen geführt.

Unter zahlreichen medizinischen Interventionen ohne "Netto-Nutzen" befinden sich auffällig viele, die an Frauen durchgeführt werden und meist den Charakter von "Massen-Medizin" aufweisen. Dazu gehören die "regelmässigen Untersuchungen beim Frauenarzt" wie die Brustkrebsfrüherkennung, der häufige Gebärmutterhals-Abstrich, ebenso wie häufige Schwangerschaftsuntersuchungen und der Routine-Ultraschall.

Von ungeprüftem Nutzen sind das Osteoporose-Screening und die prophylaktische Hormonbehandlung in der Menopause. Überflüssige Operationen finden sich vorwiegend in der Gynäkologie, und Cholesterinsenker werden bei Frauen manchmal noch häufiger verschrieben als bei Männern, obwohl gerade bei Frauen ein Cholesterinscreening jeder wissenschaftlichen Basis entbehrt. Eine koronarschützende Wirkung ist bei Frauen nicht nachgewiesen und ein "Netto-Schaden" durch Cholesterinsenker anzunehmen.

In der Tat erscheint die "moderne und gesundheitsbewusste Frau" von der Notwendigkeit regelmässiger gynäkologischer Untersuchungen, einer prophylaktischen Hormoneinnahme und der Überflüssigkeit der Gebärmutter überzeugt; modern geworden ist neuerdings auch die rechtzeitige Sorge um die Knochen und um die frühzeitige gynäkologische Kontrolle der Töchter. Welche kulturellen Begriffe tragen zum Verständnis dieser Situation bei? Ist es das "Patriarchat", welches dahinter steht, und wie wird dieses aufrechterhalten? Existiert daneben ein "Matriarchat" der Überbemutterung, und wie sind Bevaterung und Bemutterung voneinander abhängig? Besteht eine Machtanmassung der Männer oder sind es die Frauen, welche Entscheidungen den Vaterfiguren überlassen?

Wie sind es Menschen in unserer Kultur gewohnt, männliche und weibliche Anteile in ihrer Person zu erkennen und deren Zusammenspiel zu verstehen? Was können schliesslich unkonventionelle Therapie-Schulen zum Verständnis beitragen, und welche neuen Forschungsfragen ergeben sich daraus? Es kann vermutet werden, dass der urban geprägte Mensch mit seiner Verfügbarkeit hoher technischer Errungenschaften unbemerkt vom Wunsch übernommen worden ist, es könne ein Leben ohne Leid und Tod geben. Das natürliche Wechselspiel zwischen Gewissheit und Ungewissheit (zwischen Männlichem und Weiblichem) endet in einem Festhalten an einer scheinbaren Gewissheit - in einem Festklammern an messbaren Ergebnissen technischer Mittel, auch dann, wenn diese keinen Schutz und keine Hilfe mehr bieten.

Das erfolgreiche Bestehen von Ungewissheit hingegen erfordert andere "Techniken" als die Maschinentechnik, es erfordert Unabhängigkeit und Mut, im Grunde genommen "weibliche" Eigenschaften. Es sind zugleich menschliche Eigenschaften, die zwar kulturell gefördert, aber von jeder und jedem einzelnen selbst erworben werden müssen. Leider - oder glücklicherweise - kann die eigene Fähigkeit, Unsicherheit zu bestehen, nicht von einer Fremdperson oder einer gewissen sozialen Gruppe eingefordert werden. Das "politische Programm" besteht vielmehr in der Errichtung einer Kultur, in welcher diese Fähigkeit wieder geübt werden kann.

Das 2. Wissenschaftliche Einsiedler Symposium 1995 möchte gerne dazu beitragen, unumgängliche Unsicherheit bestehen zu lernen und daraus eine angstfreiere und rationalere Medizin zu gestalten.


Was Mädchen vom Frauenarzt fordern

Eine Studie des Pharma-Hersteller Wyeth Pharma zeigt, was Mädchen zwischen 15 und 18 Jahren von einem guten Frauenarzt verlangen. 500 Mädchen dieser Altersgruppe wurden dabei befragt.

Danach steht der Gynäkologe vor allem als Berater im Vordergrund. Er sollte kompetent, freundlich und ehrlich über Verhütung sowie Wirkung und Nebenwirkung der Pille aufklären. Ausserdem fordern die Teenies viel Zeit bei Fragen rund um den Sex.

Auch die Miteinbeziehung ins Arztgespräch von Mutter oder Freundin wünschen sich viele von ihnen. Auch das Ambiente, wie z.B. das Wartezimmer, sollte freundlich gestaltet sein.

Ärztezeitung 07.04.2001


Teenagerinnen wissen ganz genau, was sie vom Gynäkologen wollen
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Teenager haben es meistens eilig - das gilt auch für einen Arztbesuch. 68 Prozent der 17- bis 18jährigen warten nicht gerne und legen großen Wert auf kurze Wartezeiten. Und wenn die Warterei nun einmal nicht zu umgehen ist, dann aber bitte schön in einem hellen, warmen und farbenfrohen Wartezimmer mit vielen gemütlichen Sitzgelegenheiten - so das Ergebnis einer Umfrage der Arzneimittelfirma Wyeth Pharma in Münster.

Die LEIOS®-Studie wurde bei einer Pressekonferenz in Gravenbruch vorgestellt. 500 Mädchen zwischen 14 und 18 Jahren waren im vergangenen Januar und Februar zu Themen wie Liebe, Sex, Verhütung und Arztbesuch schriftlich und anonym befragt worden.

Aufgeklärt werden die meisten Teenagerinnen durch die Mutter (61 Prozent) oder durch Zeitschriften wie die "Bravo" (45 Prozent).

Knapp die Hälfte aller 14- bis 18jährigen Mädchen haben Erfahrungen mit Sex und wollen die Pille. Wenn es um die Verhütung geht, ist der Gynäkologe der wichtigste Ansprechpartner. 76 Prozent der 17- bis 18jährigen suchen ihn für eine Beratung auf.

73 Prozent der Befragten verhüten mit Kondomen, 42 Prozent nehmen die Pille. Auch davon, was die Pille leisten soll, haben die meisten Mädchen klare Vorstellungen: Sie soll sicher sein (85 Prozent), keine Nebenwirkungen haben (65 Prozent) und das Gewicht nicht beeinflussen (54 Prozent).

Beim ersten Arztbesuch sind die Mädchen im Schnitt 15 Jahre alt. Die meisten kommen mit konkreten Vorstellungen in die Praxis. "Teenagerinnen sagen, was sie wollen und welche Vorstellungen und Erwartungen sie haben", so die Erfahrung von Dr. Ulrike Heuberger, Soziologin am Institut für Jugendforschung in München.

Vom Besuch beim Gynäkologen erwarten sie sich beispielsweise Informationen, Dialog, Offenheit und Nähe. "Gerade der erste Kontakt ist wichtig", sagt Professor Alexander Teichmann, Chef-Gynäkologe am Klinikum Aschaffenburg.

Seine Tipps für den Praxisalltag:

Zuhören! Fragen Sie nach, ob noch Informationsbedarf besteht. Nur acht Prozent der Befragten fühlten sich verstanden.

Schaffen Sie eine vertrauensvolle Atmosphäre, bauen Sie die natürliche Scham der jungen Frauen nach und nach ab.

Lassen Sie Begleitpersonen zu: 62 Prozent der Mädchen nehmen beim ersten Gynäkologen-Besuch Mutter oder Freundin mit.


Männer beim Frauenarzt
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Mann beim Frauenarzt. Mann fühlt sich unwohl. So allein. Ganz allein. Im Wartezimmer des Frauenarztes warten drei Frauen – und er. Mann geniert sich. Denkt sich, nur nix anmerken lassen, da muss Mann jetzt durch. Es riecht nach Räucherstäbchen. Die Frauen blättern still in Frauenmagazinen. Wäre Mann ein Mann, würde Mann sich jetzt auch so ein Magazin schnappen.

So bleibt einem nur das Buch des Frauenarztes. Darin steht: „Männliche Wechselbeschwerden sind eine häufige Erscheinung. Vier von fünf Männern, die in die Jahre kommen, kennen das Gefühl der permanenten Erschöpfung, der Gereiztheit, der Lethargie, der Depression.“

Vier von fünf Männern! Plötzlich fühlt Mann sich nicht mehr so allein. Auch wenn Mann noch nicht in die Jahre gekommen ist und die beschriebenen Wechselbeschwerden der Männer nur vom Hörensagen kennt.

Sprechstunde

"Der (!) Nächste bitte!" Der Frauenarzt Markus Metka lächelt freundlich. Univ.-Prof. Dr. Metka rät jedem Mann ab 30, seinen Hormonspiegel testen zu lassen. Bei Defiziten könne Mann dann mit gezielten Therapien dem natürlichen bzw. dem durch Lebensstil gemachten Alterungsprozess entgegenwirken.

Mann muss sich nur Blut abnehmen lassen. Das wird in ein Labor geschickt, wo die Werte der Schilddrüse sowie der einzelnen Stress- und Sexualhormone analysiert werden können.

Eine Woche später sitzt Mann wieder im Wartezimmer des Frauenarztes. Blickt dem Befund mit Bangen entgegen. Der Frauenarzt lächelt wieder freundlich.

Auf die Wechselbeschwerden der Männer wurde Metka durch deren Frauen aufmerksam: "Die hatten oft selbst hervorragende Werte. Dafür klagten sie darüber, dass ihre Männer immer öfters schlapp machen."

So wurde der Gynäkologe auch ein Experte für Andrologie (Männermedizin) bzw. für diverse Anti-Aging-Strategien. Dabei betont er sowohl in seinem Buch als auch im Gespräch mit jedem Patienten, dass die Hormontherapie das Letzte ist, wozu er Männern rät: "Alleine durch die Umstellung des Lebensstils und der Ernährung lässt sich der Alterungsprozess deutlich hinauszögern."

Befund

So viel zur Theorie. Ungeduldig wartet Mann bereits auf den eigenen Hormonbefund. Der Androloge nimmt den Laborbericht zur Hand, liest und erläutert:

Schilddrüse: „Die drei Parameter der Schilddrüse sind in Ordnung. Das ist wichtig, weil sie ist – wenn man so will – der Dirigent des gesamten Hormonorchesters.“

Cortison: „Das Cortison ist bekannt als das Stresshormon. Es liegt bei Ihnen im Normbereich, allerdings ist es schon etwas höher. Man könnte also sagen: Sie stehen etwas unter Dampf.“

DHEAS: „Das Dehydroepiandrosteron ummantelt die Nerven und ist der Gegenspieler des Stresshormons. Es ist das Power-Hormon aus der Nebennierenrinde. Fällt beim Älterwerden rapide ab. Sie haben hier einen Wert wie ein 20-Jähriger. Das heißt, dass Sie den Stress relativ gut abpuffern können.“

Testosteron: „Wunderbarer Wert. Die Libido, die gesunde Aggressivität, der Biss, die Kreativität sind noch da.“ Weil es gar so wunderbar klingt, fragt Mann nach dem Aber – und bekommt auch prompt eines zu hören: „Ich hatte hier schon 60-jährige Männer sitzen, die hatten doppelt so hohe Werte wie Sie.“ Au, Mann! „Aber glauben Sie mir, das kann sehr, sehr mühsam sein.“ Na dann!

SHBG: „Der Wert für das sexualhormonbindende Globulin, kurz SHBG, ist okay. Zu viel Alkohol und zu fettes Essen würde ihn steigern. SHBG hemmt das Testosteron und belastet die Leber.“

Ärztlicher Rat zum Abschied: Sollte es wirklich einmal steil bergab gehen, wieder kommen und den Befund als Vergleich mitbringen. Bis dahin soll Mann sich ausgewogen ernähren, guten Sex haben, den Stress reduzieren und es auch beim Sport nicht übertreiben.

Na dann!

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NICHTKOMMERZIELLER WEBAUFTRITT VON GOMICHA.de - LEIPZIG

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