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Mehr Qualität beim Frauenarzt
Kinder- und Jugendgynäkologie

Mehr Qualität beim Frauenarzt
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Gynäkologen-Kongress soll Indikationen für Operationen überprüfen

von WILHELM GIRSTENBREY (08.09.1998)

Nürnberg - Qualitätssicherung ist eines der zentralen Themen auf dem 52. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe, der heute in Nürnberg beginnt.

Im Bereich der Geburtsmedizin ist als Konsequenz einer in Bayern begonnenen Studie zur Perinatalmedizin (sie umfasst die Versorgung von Mutter und Kind im Zeitraum vom Ende der 28. Schwangerschaftswoche bis zum siebten Lebenstag) eine effiziente Qualitätssicherung fest etabliert, ablesbar an der erreichten Senkung der Säuglingssterblichkeit in Deutschland auf ein international als vorbildlich geltendes Niveau.

Professor Erich Saling aus Berlin hat ein Vorsorgeprogramm entwickelt, das die Zahl der Frühgeburten senken soll. Deren Ursache sind oft Infektionen, die gar nicht oder zu spät erkannt werden.

Schwerer fällt offenbar die Qualitätssicherung in der operativen Gynäkologie. In einer Projektphase ist ein entsprechendes Programm von 1992 bis 1996 in 44 operativ-gynäkologischen Einrichtungen erprobt worden. Konsequent umgesetzt worden ist es bisher lediglich im Bundesland Hessen, wo seit 1997 die in der Studie entwickelten Qualitätssicherungsmassnahmen in der Regelversorgung und -finanzierung übernommen worden sind.

Professor Helmut Koester aus Dortmund, federführend in der Entwicklung des Programms, erklärte, es gehe darum, "ärztliche Entscheidungen weiterhin aus medizinisch-wissenschaftlicher Sicht sachgerecht treffen zu können". Wichtigstes Kriterium für eine Qualitätssicherung in der operativen Gynäkologie ist die Überprüfung der Indikation: War die Operation überhaupt gerechtfertigt? Und in dem Zusammenhang wird gefordert, stets den feingewerblichen Befund des operierten Organs zu beurteilen.

Wenn gesunde Organe aufgrund zweifelhafter Diagnostik operiert werden, ist die Komplikationsrate erfahrungsgemäss niedrig. Daher kann die niedrige oder hohe Zahl der Komplikationen an einer Klinik nicht als das wesentliche Kriterium chirurgischer Qualität herangezogen werden. In der Allgemeinchirurgie ist traditionell stets der Wurmfortsatz des Blinddarms und die Gallenblase beliebtes Objekt der Operateure gewesen. Das gleiche gilt für die Gebärmutter in der Gynäkologie.

Nürnberg als Tagungsort weckt Erinnerungen an den so genannten "Nürnberger Kodex", der aufgrund der Ärzteprozesse nach dem Zweiten Weltkrieg formuliert wurde. Unter der Leitung von Professor Hermann Hepp aus München sind daher die Kongressteilnehmer aufgerufen zu diskutieren, was heute in der biomedizinischen Ethik Norm sein soll.

Nach den Vorstellungen von Kongresspräsident Professor Dietrich Berg aus dem fränkischen Amberg sollen hinter jedem Kongressvortrag die Gedanken an "Humanität, Qualität und Wirtschaftlichkeit" stehen. Das wird nicht leicht fallen, bedenkt man die weit und breit und konträr gespannte Thematik von molekularbiologischen Erkenntnissen der Krebsforschung bis zu Konzepten einer "Psychoonkologie" oder "onkologischen Komplementärtherapie".

Die vielen Arbeitsgemeinschaften der Fachgesellschaft dürfen nach ihren Vorstellungen ihre Themenschwerpunkte präsentieren. Am Ende aber soll ausgewählt werden, was von alledem für den praktizierenden Frauenarzt relevant ist. Am "Zweiten Gynäkologentag", dem letzten Kongresstag, sollen die wesentlichen Ergebnisse der Arbeitssitzungen und Podiumsgespräche in kondensierter Form von ausgewiesenen Experten vorgestellt werden.

Ergänzt wird das Programm unter anderem durch einen Nachhilfeunterricht in Sachen "Prävention und Lebensführung". Damit soll vor allem die Kompetenz niedergelassener Frauenärzte zur Beratung von Patientinnen in Fragen der Ernährung, des Rauchens, Alkoholkonsums und sportlicher Betätigung gestärkt werden.


Zentrum der Frauenheilkunde und Geburtshilfe (ZFG)
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Klinikum der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main
www.kgu.de/zfg/gynaekologie/jugendgyn

Kinder- und Jugendgynäkologie

Ursachen, Symptome und Behandlung von Erkrankungen des weiblichen Körpers sind vielfach abhängig vom hormonellen Entwicklungsstand. Damit sind gynäkologische Erkrankungen der Kinder und Jugendlichen in vielen Fällen unterschiedlich von Erkrankungen der erwachsenen Frau. Die Gynäkologie des Kindes- und Jugendalters ist keine Frauenheilkunde "en miniature", sondern verlangt detaillierte Kenntnisse entsprechend dem jeweiligen Entwicklungsstand. Die Kenntnisse der anatomischen und hormonellen Besonderheiten des kindlichen und jugendlichen Genitales sowie der Variationen der körperlichen Reifung sind unabdingbare Voraussetzungen um einerseits Normvarianten nicht fälschlich als pathologisch einzustufen oder andererseits krankhafte Erscheinungsbilder nicht zu bagatellisieren oder zu übersehen. Neben körperlichen Veränderungen sind auch die psychologischen Erfordernisse und individuellen Wünsche der Kinder und Jugendlichen von denen der Erwachsenen unterschiedlich, wobei insbesondere auch die Beziehung zu den Eltern Berücksichtigung finden muss.

Diesen besonderen Anforderungen trägt die Einrichtung der Kinder- und Jugendgynäkologie als Spezialgebiet der Frauenheilkunde Rechnung.

Die Aufgaben der Kinder- und Jugendgynäkologie umfassen Vorbeugemaßnahmen (Beratung zur Intimhygiene, Sexualerziehung, Schwangerschaftsverhütung etc.), Diagnostik und Therapie von Erkrankungen (z.B. Entzündungen des Genitales), Erkennen und Korrektur von Fehlbildungen (z.B. Verschluss oder Fehlen der Scheide und operative Behandlung) und Nachweis und Therapie von Entwicklungsstörungen (z.B. Ausbleiben der Brustentwicklung, Ausbleiben der Regelblutung).

Das Zentrum für Gynäkologie und Geburtshilfe der Goethe-Universität Frankfurt unterhält eine Sprechstunde für Kinder- und Jugendgynäkologie, welche von Gynäkologen/innen mit entsprechender Erfahrung geführt wird. Dadurch können wir eine kompetente Beratung, Diagnostik und Therapie anbieten, welche den Erfordernissen von Kindern und Jugendlichen gerecht wird. Wir verfügen auch über entsprechende Kenntnisse an plastischen operativen Möglichkeiten zu Korrektur von Fehlbildungen (z.B. Anlage einer Neovagina u.a. auch durch minimal invasive endoskopische Techniken). Darüber hinaus besteht eine enge Zusammenarbeit mit benachbarten Disziplinen wie Kinderheilkunde, Kinder- und Jugendpsychiatrie, Kinderurologie, Kinderchirurgie. Durch die Entwicklung von fachübergreifenden Therapiekonzepten ist auch die Behandlung komplizierter Erkrankungen und die fachgerechte operative Korrektur komplexer Fehlbildungen möglich.

Terminvereinbarungen bitte unter Tel: 069 / 63 01 - 51 76

Zentrum für Frauenheilkunde und Geburtshilfe
Klinikum der Johann-Wolfgang-Goethe Universität Frankfurt
Theodor-Stern-Kai 7
D-60590 Frankfurt

Zentrum für Frauenheilkunde und Geburtshilfe Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe www.kgu.de/zfg

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