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Susann und Michael direkt schreiben! UpDate:.23.11.2016

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Umgang mit dem ersten Frauenarztbesuch

Spezialambulanz zur Sexualberatung


Keine Angst vor dem ersten Frauenarztbesuch
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Mädchen heute erleben den Besuch in der Arztpraxis unkomplizierter.

Junge Mädchen, die zum ersten Mal einen Frauenarzt aufsuchen, sollten dies bereits bei der Anmeldung angeben. Der Arzt könne sich dann besser auf die Situation einstellen und sich für die Beratung mehr Zeit nehmen, erläutert der Berufsverband der Frauenärzte. Mädchen, die sich vor der Untersuchung fürchteten, sollten das offen sagen.

Die erste Beratung dauert allgemein zwischen 20 und 30 Minuten. Dabei sind die Fähigkeiten des Frauenarztes zum Zuhören, die Bereitschaft zum einfühlsamen Gespräch und die geduldige Aufklärung über Zusammenhänge wichtige Voraussetzungen, wenn das Vertrauensverhältnis zwischen der jungen Patientin und dem Arzt für das gesamte Leben Bestand haben soll. Eine körperliche Untersuchung gehört nach Angaben des Verbandes übrigens nicht zwangsläufig zum Besuch in der frauenärztlichen Praxis. Ein Mädchen könne sich auch nur informieren und beraten lassen. Ratsam sei, sich alle Fragen auf einen Zettel zu schreiben. Auch der Menstruationskalender sollte mitgenommen werden.

Der erste Besuch junger Mädchen beim Frauenarzt gestaltet sich nach Darstellung der Experten heute wesentlich unkomplizierter und stressfreier als noch vor zehn oder gar 20 Jahren. Viele Heranwachsende wüssten über die Vorgänge in ihrem Körper gut Bescheid, und kaum ein Mädchen erschrecke noch bei der ersten Regelblutung. Die beiden häufigsten Gründe für den ersten Besuch beim Frauenarzt seien Menstruationsbeschwerden und der Wunsch nach Empfängnisverhütung.


TIPP für Jugendliche aus Österreich

In Wien gibt es die wohl einzige Spezialambulanz zur Sexualberatung von Jugendlichen in Europa / Die Wissensdefizite sind gross!

In der "First love-Ambulanz" werden Teenager kostenlos beraten

In der Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe am Rudolfspital in Wien gibt es eine Spezialambulanz zur Sexualberatung von Jugendlichen, "die einzige in Österreich und nach meinem Wissen auch in Europa", so der Leiter der Ambulanz, Professor Werner Grünberger. Teenager können sich hier nach seinen Angaben kostenlos, anonym, ohne Voranmeldung und ohne Krankenschein zur Kontrazeption beraten und untersuchen lassen, "möglichst vor dem ersten Geschlechtsverkehr".

20 Prozent aller Schwangerschaftsabbrüche werden in Österreich bei Jugendlichen zwischen 14 und 19 Jahren vorgenommen, so der Gynäkologe. Der Grund für diese bedenkliche Situation sei, dass viele Jugendliche beim Verkehr keinerlei Verhütungsmethoden anwendeten. Zwei Drittel der Mädchen, die bereits im Alter von 13 bis 14 Jahren erstmals Geschlechtsverkehr hätten - das Durchschnittsalter beim ersten Mal liegt bei 15,2 - verhüteten nicht. "Da müssen wir etwas tun", so der Gynäkologe bei der Jahrestagung der Deutschen und der Österreichischen Gesellschaft für Kinder- und Jugendheilkunde in Wien.

15 Jahre harter Arbeit hat es nach seinen Angaben gedauert, bis im September 1992 die "First love-Ambulanz" eröffnet werden konnte. Die Einrichtung finde seither grosse Akzeptanz und erfülle einen wichtigen Zweck. Denn viele Jugendliche berichteten, dass sie bei ihrem ersten Besuch bei einem Gynäkologen schlechte Erfahrungen gesammelt hätten. Es gebe aber zum Teil noch heftige Kritik von Eltern, Lehrern oder Mitarbeitern von Institutionen, die meinten, dass hier jungen Mädchen viel zu früh die Pille verschrieben würde.

Alle Besucher der Spezialambulanz, vorwiegend weibliche Teenager im Alter zwischen 14 und 17 Jahren, aber auch unter 14jährige, werden zunächst 30 bis 90 Minuten beraten und danach gynäkologisch untersucht. "Leider kommen nicht einmal ein Viertel der Jugendlichen als Jungfrau in die Ambulanz", sagte Grünberger. Vier Prozent seien schwanger und zehn Prozent glaubten, schwanger zu sein. 67 Prozent der Mädchen kämen in die Ambulanz, um sich die Pille verschreiben zu lassen. "Natürlich erhält nicht jeder Teenager ein Rezept für die Pille", so der Gynäkologe. Das richte sich individuell nach dem Beratungsgespräch. Empfohlen werde für den ersten Verkehr zumeist die Pille in Kombination mit einem Kondom. Wie man damit umgeht, auch das können die Teenager in der Spezialambulanz lernen. Der Anteil der Jungen in der Beratungsstelle beträgt übrigens etwa ein Viertel.

Ärzte Zeitung - 02.10.1997

Adresse:
Univ. Prof. Dr. Werner  Grünberger*
Univ. Prof. Dr. Viktor Grünberger
Lange Gasse 74, A-1O8O Wien
*Leiter der First Love Ambulanz seit 1992 in Wien (Österreich)
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Aufklärungs-Homepage *First Love* Oesterreich

Die Adresse findet ihr auf der Seite www.firstlove.at

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