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Susann und Michael direkt schreiben! UpDate:.23.11.2016

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Seiteninhalt
Geschichte der Gynäkologie
Erste deutsche Frauenärztin

Weiterführende Links


Die Schulmedizin in ihrem heutigen Zustand ist extrem Würde verletzend und zerstörerisch, und das, seitdem dieser Bereich den Frauen entzogen wurde. Es geht nicht mehr um Menschen, nur noch um Teile und Maschinen. Kinder erleben Ärzte, die mit kalten unpersönlichen Fingern ankommen und ihnen wehtun oder sie nur anfassen, ohne sie als Wesen wahrgenommen zu haben. Sie sind ihnen hilflos ausgeliefert.

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Das erste
deutsche
Geburtshaus
entstand im
18. Jahrhundert
in Göttingen

In Deutschland
gab es im Jahr 2000
32 Geburtshäuser

Geburtshaus.de

Krankenhausaufenthalte und medizinische Behandlungen in der Kindheit führen oft zur Sepia Pathologie.

Die Verletzung durch die Medizin geht weiter, wenn Mädchen in die Pubertät kommen und zum Gynäkologen gehen. Sich ausziehen, auf den Stuhl legen mit nacktem, offenem Unterleib, ohne den/die, der/die seine/ihre Finger oder Metallteile dort hineinstecken wird, überhaupt gesehen, geschweige denn mit ihm/ihr gesprochen zu haben, ist in hohem Masse Würde verletzend. Es gibt die Allgemeinmedizin und die Gynäkologie.

Die Allgemeinmedizin war die Medizin des Menschen, der Mann ist, während die Gynäkologie die Spezialmedizin für das Abweichende, oder zumindest das Besondere ist, nämlich für die Frau. In den letzten Jahrzehnten ist die Andologie entstanden, die Männerheilkunde, die sich mit Bau und Funktion der männlichen Geschlechtsorgane befasst. Die Gynäkologie entstand im 19.Jh. als unmittelbare Reaktion auf eine erste Welle des Feminismus. Sie war und ist darauf ausgerichtet, die weibliche Würde zu zerstören, zu beschneiden, indem sie der Frau die Weiblichkeit nimmt, ihren Zyklus und die Naturverbundenheit, ihre Lust und Sinnlichkeit und nicht zuletzt ihre Gebärfähigkeit (Pille, Klitoridektomie, Hysterektomie, Mastektomie, Östrogen usw).

Hierzu Mary Daly in ihrem Buch "Gyn/ecology" (S.3):

"So lehrte im Jahre 1848 - dem Jahr der ersten Frauenrechts-Konvention - Dr. Charles Meigs seine Studenten, das Studium der weiblichen Organe werde sie in den Stand setzen, das Innerste, das Bewusstsein und die Seele der Frauen zu verstehen und zu kontrollieren. Die Klitoridektomie, zehn Jahre danach von dem englischen Isaac Baker 'erfunden', wurde von einigen amerikanischen Gynäkologen enthusiastisch begrüsst als eine 'Kur' gegen weibliche Selbstbefriedigung.

1852 erhob Dr. August Kinsley Gardner Kriegsgeschrei gegen 'liederliche Frauen' und dazu gehörten für ihn Frauenrechtlerinnen, Bloomer-Trägerinnen (Bloomers sind weite wallende Pumphosen, B.S.) und Hebammen. In den sechziger Jahren des vorigen Jahrhunderts verkündeten Dr. Isaac Ray und seine Zeitgenossen, die Ursache für die Neigung der Frauen zu Hysterie, Irrsinn und Kriminalität läge in ihren Geschlechtsorganen. Das Jahr 1873 verzeichnet die Veröffentlichung von Dr. Robert Batteys Erfindung der weiblichen" Kastration, nämlich die Entfernung der Eierstöcke zur Heilung von "Wahnsinn".

Die nächsten Jahrzehnte hindurch wurde die Eierstockentfernung bei den Gynäkologen zur Besessenheit; man behauptete, sie höbe die Moral der Patientinnen, fördere bei ihnen Umgänglichkeit, Ordnungsliebe, Fleiss und Sauberkeit." Unter diesen Umständen konnte das Symptom "gleichgültig gegenüber ihren nächsten Pflichten im Haushalt" und sepische Aufsässigkeit von vornherein ausgemerzt werden. Dies sind also die Anfänge der Gynäkologie.

Mehr zu Sepia: hier

 
 

 

 

 

 

Hermine Heusler-Edenhuizen
PHOTO:
Hermine Heusler-
Edenhuizen

hier

A gynecologist lifts the skirts of his patient to conduct a medical examination, in 1830 Früher, im 19. Jahrhundert, vor dem Aufschwung der Gynäkologie, kamen die Frauen vollständig bekleidet zur Untersuchung.

In dieser Zeit lag die Frau auch nicht nackt mit ausgebreiteten Beinen vor dem Arzt, sondern der Gynäkologe (übrigens damals 99,8% Männer) kniete vor der stehenden Frau im langen Gewand.

PHOTO: Frauenärztliche Untersuchung um 1830

 

historisches SpekulaPHOTO: Spekulum aus den 18./19. Jahrhundert - eine schreckliche Vorstellung

 

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Frauenheilkunde, Gynäkologie, ein Fachgebiet der Medizin, dessen Gegenstand die Erkennung und Behandlung der Frauenkrankheiten ist. Während die eng mit der Frauenheilkunde zusammenhängende Geburtshilfe, die ursprünglich nur von Frauen (Heb|ammen) ausgeübt wurde, in ihren Anfängen so alt wie die Menschheit ist, hat sich die Frauenheilkunde als eigenes Fachgebiet erst verhältnismässig spät entwickelt, besonders die moderne operative Frauenheilkunde (chirurgische Gynäkologie).

Medizinischer Bereich im "DDR"-Museum Dresden am 30. Mai 2009 ©gomicha.deUnter den vielen grossen Ärzten, die im 19. Jahrhundert die Entwicklung der Frauenheilkunde in Forschung und Praxis vorantrieben, ist besonders A. Hegar zu nennen. Neben der hoch entwickelten gynäkologischen Operationstechnik ist heute die Hormonbehandlung in der Frauenheilkunde wichtig.

 

 

 

Eine Hebamme ("Die Hebende") ist eine ausgebildete und geprüfte Geburtshelferin. Das Wort Hebamme wird aus dem Teil 'Heb~', wie heben/halten und aus dem Teil '~amme' gebildet. Ausgesprochen wird es Heb~amme.

Heute arbeitet die Hebamme wieder eigenständig mit der schwangeren Frau zusammen und übergibt sie dem/der Frauenarzt/-in nur im Falle einer Komplikation. Das heisst, wenn medizinische Probleme vorliegen oder bei Gefahren auf der Seite des Kindes bestehen. 90% aller Schwangerschaften verlaufen heute ohne Probleme und bedürfen keine medizinische Aufsicht (ausser die Nachsorge). Dennoch begeben sich die meisten Frauen in die Hand eines Frauenarztes, einer Frauenärztin. Bis zu 15 Mal geht eine Frau zur Schwangerschaftsvorsorge, aus Angst, es könnte etwas während der Schwangerschaft passieren. In manchen Fällen begründet, dennoch in den meisten Schwangerschaften unbegründet. Jede erwachsene Frau weis am besten, wie es für sie am besten ist. Der begleitende Frauenarzt sollte Helfer sein, was die Hebamme ja immer ist. Daher sollten sich Frauen auch vordergründig in die Obhut einer Hebamme gegeben. Übrigens gelten hier genau die gleichen rechtlichen Regelungen, wie bei den Medizinern: Schweigepflicht und Auskunftspflicht bei den Behandlungen.

Bilder einer Untersuchung bei der Hebamme www.praxis-galus.de

(Autorin: Jasmin)

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Hermine Heusler-Edenhuizen
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Die 1872 geborene Autorin ist eine Heldin der Wirklichkeit: die erste deutsche Frauenärztin. Dass sie diesen Beruf ergreifen konnte, war keine Selbstverständlichkeit. Sie drohte ihrem Vater, das Erbe ihrer Mutter für die Ausbildung zu verwenden. Anders als ihre Kollegen nahm Hermine Heusler ihre Patientinnen ernst, als Medizin eine reine Männerdomäne war.

Später heiratete sie einen Mann, der sich ihretwegen von seiner Frau trennte, ein unglaublicher Skandal. Hermine Heusler-Edenhuizen hat im Alter ihr Leben aufgeschrieben - wir lernen eine mutige Frau kennen, die selbstbewusst und engagiert den schwierigen Zeiten getrotzt hat.


"Der Paragraph 218 ist ein Produkt männlicher Kultur." das sagte, Hermine Heusler-Edenhuizen. Noch zu Beginn ihrer medizinischen Laufbahn war sie eine resolute Befürworterin des Strafparagraphen, ganz im Sinne des idealistisch-humanistischen Schutzgedankens.

Im Laufe ihrer Praxis als niedergelassene Frauenärztin in Berlin setzte sie sich für die ersatzlose Streichung des §218 ein. Sie hatte festgestellt, dass es die Väter waren, die die Frauen häufig unter Drohungen zu einer Abtreibung zwangen, und dass der Paragraph keinen Erfolg zeigte. Mit ihrer Forderung zur ersatzlosen Streichung des Paragraphen 218 stand diese Frau allerdings quer zur damaligen bürgerlichen Frauenbewegung, zu der sie sich doch zugehörig fühlte.

mehr hier

TIPP: Taschenbuch. 187 S., Lebenserinnerungen der ersten deutschen Frauenärztin. ( Tb), Mit Fotos, kartoniert, deutsch, ISBN 3-499-22409-7, EAN 9783499224096 , DM 14,90

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Hebammen & Geburt im Web
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Portal hebammen.de
Fachwissen f. den Hebammenberuf staudeverlag.de
Portal hebammen.at
Geburtshaus geburtshaus.de
Geschichte der Geburtshilfe Geschichte
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Eva Schindele
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Der Aufstieg der Gynäkologie und die Pathologisierung des Weiblichen unter besonderer Berücksichtigung der weiblichen Übergangsphasen:
Pubertät, Schwangerschaft und Wechseljahre
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